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WELTKINDERTAG
 
  WELTKINDERTAG 2007 - KINDER HABEN RECHTE  
   
Kinder haben ein Recht auf eine sichere und vor allem friedvolle Zukunft, aus diesem Grund hat die UN-Vollversammlung 1954 eine Resolution verabschiedet, die dazu anregen sollte, den Weltkindertag zu feiern. Die Verantwortung für die Ausrichtung wurde der UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, übertragen.

Obwohl sich seit dem ersten Weltkindertag die Lage der Kinder weltweit verbessert hat, bleibt viel zu tun. So wächst nach UNICEF-Schätzungen fast ein Drittel der rund 2,1 Milliarden Kinder und Jugendlichen in extremer Armut auf. Noch immer sterben knapp 11 Millionen Kinder, bevor sie das fünfte Lebensjahr vollendet haben. Laut dem Deutschen Kinderschutzbund ist in Deutschland die Zahl der Kinder, die mit weniger als 50 Prozent des Durchschnittseinkommens auskommen müssen, in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen. Heute leben hier 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche auf Sozialhilfeniveau.

Jedes Kind hat das Recht
… auf Gleichheit
… auf ein gutes Leben
… auf gewaltfreie Erziehung
… auf einen eigenen Namen
… auf Schutz vor Kinderarbeit
… auf Schutz vor sexuellem Missbrauch
… auf Mitsprache in seinen Angelegenheiten
… darauf, mit Vater und Mutter zusammen zu sein
… auf Schutz im Krieg und auf der Flucht
… auf Betreuung bei Behinderung
… zu sagen, was es denkt
… ohne Angst zu leben
… auf Gesundheit
… zu spielen
… zu lernen
Das sind nur einige Rechte aus der "Konvention über die Rechte des Kindes" der Vereinten Nationen.

Am Weltkindertag soll jedes Land, das diesen Tag begeht, auf die Probleme und Rechte von Kindern hinweisen.  
   
  EINWANDERER-KINDER AM RAND DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT 
   
  Sie sind Einwanderer-Kinder, die am kriminellen Rand der deutschen Gesellschaft leben und eine hartgesottene Clique bilden. Nach außen aggressiv, nach innen in Männerfreundschaft verbunden, gemäß dem Motto „Willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein“. Deutsch sein oder nicht deutsch sein, das ist hier nicht die Frage. Sondern die Frage ist: Was für eine Zukunft... holt uns ein?
Nach Aussagen des Professors Dr. Herwig Birg, steigt der Ausländeranteil in Berlin bei den unter Zwanzigjährigen bis 2015 auf 52 Prozent. Die nichtgelösten Probleme im Kinder- und Jugendbereich von heute sind die potenziellen sozialen Sackgassen von morgen. Arbeitslosigkeit in zweiter und dritter Generation sowie Armut an der Existenzgrenze sind eine reale Voraussetzung für Zwangserziehung nicht nur in der Familie sondern auch in der Schule, auf die die meisten keinen Bock haben... Alle Kinder dieser Welt sind gleich – Die Frage ist nur, wen wir aus jedem einzelnen Kind grossziehen...

a.f. 2007

 
 

 

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Alexander Frick, freier Journalist

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